Am Wurmberg sind zwei markante Klippen zu finden:
Die kleine Wurmbergklippe befindet sich zwischen der Talstation und der Mittelstation der Wurmbergseilbahn etwa 100 m östlich der Seilbahntrasse im Fichtenwald.
Die Große Wurmbergklippe ragt westlich der Seilbahntrasse zwischen der Mittelstation und der Bergstation auf, sie liegt nur wenig oberhalb des inzwischen zugeschütteten oberen Wurmberg-Steinbruchs.
Schon im 13. Jahrhundert taucht der Name Wormberch in den Lehnbüchern und Güterverzeichnissen der Grafschaft Regenstein-Blankenburg in Verbindung mit dem Eisenerzbergbau auf. Im 19. Jahrhundert wurde der Berg noch Wormsberg oder Wormberg genannt, eine schlüssige Deutung des Namens liegt bislang nicht vor.

Um 1850 wurde auf dem Gipfel des Wurmbergs ein erstes Signal zur Vermessung des Harzes errichtet. Es wurde 1890 durch einen Holzturm für trigonometrische Messungen ersetzt, der bis 1930 bestand. Im Jahr 1922 wurde eine hölzerne Skisprungschanze mit einem 28 m hohem Anlaufturm erbaut, der auch als Aussichtsturm dient (s. u.). Seit den 1950er Jahren besteht neben dem Turm eine Gaststätte. Die Deutsche Teilung führte dazu, dass die innerdeutsche Grenze nur wenige hundert Meter nördlich und östlich des Gipfels verlief.
Auslauf der Wurmbergschanze im Jahr 2006: Der baumlose Streifen zeigt den Verlauf der früheren innerdeutschen Grenze an, im Hintergrund rechts sind die Ausläufer von Schierke erkennbar

Während des Kalten Krieges befand sich auf dem Gipfelplateau eine Lauschstation. 1972 errichteten US-Geheimdienste auf dem Wurmberg einen 81 m hohen Turm, den North Tower, zur Aufnahme der entsprechenden Abhörgeräte. Diese Station wurde am 22. August 1994 gesprengt und deren Reste beseitigt.[1] (siehe auch: Aufklärungsturm auf dem benachbartem Stöberhai).
Seit 1963/65 führt von Braunlage aus die Wurmbergseilbahn zum Berg hinauf. Die Errichtung der Kabinenseilbahn erfolgte in zwei Bauabschnitten; im Jahr 1997 wurde die Seilbahn dann nochmals komplett erneuert.

Auf dem Gipfel befindet sich in einem Container eine von 25 Messstellen des Lufthygienischen Überwachungssystemes Niedersachsen.

Seit September 2007 befindet sich auch ein 70-cm-Amateurfunkrelais auf Niedersachsens höchstem Berg. Das Relais hat das Rufzeichen DB0WUR und sendet auf 438,550 Mhz. Damit lassen sich große Teile von Niedersachsen, Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt erreichen.

Quelle: Wikipedia
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